Eine Kegelbiene, also

2017-08-11 um 16:22 Uhr:

Es scheint sich bei der „Unbekannten“ vom heutigen Vormittagsbeitrag um eine Kegelbiene Coelioxys zu handeln, das ist eine Kuckucksbienen-Gattung.

Wikipedia schreibt über ihre Lebensweise:

„Kegelbienen sammeln keinen Pollen und Nektar für ihren Nachwuchs, sondern entwickeln sich als Brutschmarotzer bei anderen Bienenarten. Ihr Wirtspektrum umfasst zahlreiche Arten, wie beispielsweise Mauerbienen (Osmia), Pelzbienen (Anthophora), Bastardbienen (Trachusa) und Blattschneiderbienen (Megachile). Da jede Art dabei ihre ganz spezifischen Wirtsarten hat, und diese teilweise selten geworden sind, zählen auch einige Kegelbienen zu den gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Arten.“ mehr lesen > Wikipedia: Kegelbienen

Auf der Webseite > Wildbienen.de ist zur Gattung der Kegelbienen zu lesen, dass es in Deutschland von diesen Schmarotzerbienen 12 Arten gäbe, und da ihre Wirte nicht gerade häufig bis sogar selten wären, würden auch Kegelbienen nur selten gefunden, bzw. könnten als gefährdet oder vom Aussterben bedroht angesehen werden.

Nachdem ich aber in diesem Jahr mehr Wildbienen im Garten beobachten konnte als je zuvor, findet sich logischerweise auch eine Art ein, die davon profitiert. Sie sollen schwer zu unterscheiden sein, also versuche ich es auch nicht anhand meiner Schnappschüsse aus dem Artikel > Viermal eine Unbekannte | Puzzleblume

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6 Gedanken zu “Eine Kegelbiene, also

  1. Kegelbienen kenne ich auch noch nicht. Noch eine neue, spannende Kategorie. Schön, daß sie zu dir gefunden hat 🙂 Es ist schon lustig, wie ein Insekt das andere nach sich zieht. Das stelle ich hier auch immer wieder fest. Erst entdecke ich die Gammaeule oder die Achateule, schon folgt eine Schlupfwespenart auf dem Fuße, die die Raupen parasitiert. Mir wurde erst kürzlich klar, daß deshalb auch das Insektensterben so massiv ist. Denn wieviele von diesen kleinen Tierchen leben voneinander. Bricht eine Art weg, kann sich die nächste nicht mehr fortpflanzen. Heftig. Umso schöner, bei dir diese Vielfalt zu sehen !!

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    • Auf jeden Fall! So, wie Almuth (Pflanzwas) schreibt: Wenn eine Art kommt, zieht sie andere nach sich – es scheint so einfach, aber andererseits muß ich auch einräumen, dass der Gartenprozess dahin bereits seit 2012 und nur allmählich begonnen hat.
      In diesem Jahr erst ist außerdem der erste Sommer, wo man allgemein, auch Aussenstehende auf der anderen Seite des Zauns, erkennen, dass die verschiedenen Wildwuchs-Inseln schön aussehen. Das ist nicht eben schnell.

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      • In diesem Jahr sind mir in mehreren Gärten und auf dem Friedhof in Trebel Wildblumeninsel aufgefallen. Bei einer Burganlage war ein Hang ungemäht und das Schild „Hummelwiese“ erklärte Besuchern den Sinn dieser („Nicht“-) Maßnahme. Menschen beginnen den Sinn von naturbelassenen Flächen zu begreifen.
        5 Jahre sind dabei eine kurze Distanz. Normalerweise rechne ich mit 10 Jahren, bis neue Sachen oder Personen von Alteingesessenen akzeptiert werden.

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        • Allerdings! Der Trebeler Friedhof ist aber aufgrund seiner Historie als Veranstaltungsort von Märkten in früheren Zeiten für diese Rückbesinnung besonders geeignet gewesen, meine ich.
          Ja, zehn Jahre halte ich auch für realistisch, angefangen bei meinem eigenen Ehemann, der auch in diesem Jahr erstmals (an-)erkannt hat, dass es Sinn und Schönheit hat, was ich dem am liebsten gradlinig fahrenden Rasenmähertraktor-Fahrer in jahrelangem Ringen abgetrotzt habe. ^^

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