Chilliges Rosa

Die übergeordnete Farbe in diesem Eintrag ist Rosa, aber deswegen ist nicht alles sanft, auch wenn Bongo total gechillt zuschaut (2) und die Hummeln im Kandelaber-Ehrenpreis abhängen wie angetrunkene Partygäste (4); dazwischen sitzt nämlich eine kleine, gelblichgrüne Veränderliche Krabbenspinne Misumena vatia (3) auf der rosa Blütenkugel einer Grasnelke, und das mit fangbereit ausgebreiteten Beinpaaren.

 

Die sanftrosa Blüten der Moschusmalve (1) mit den goldenen Köpfen der verblühten Färberkamille dahinter freuen mich ganz besonders, weil sie seit diesem Sommer auch auf der Wiesen-Insel gedeihen, d.h., die Samen der Moschusmalve hatte ich im vergangenen Jahr verstreut, die Färberkamille habe ich woanders mitgenommen und eingepflanzt – es bleibt also spannend, ob sich diese Einzelpflanzen auch vermehren.
Ebenfalls durch Aussaat sind die Sand-Grasnelken (3) in den Rasen gekommen, durch ein paar Samenschirmchen vom Strassenrand bei Kukate im vorigen Jahr, wo wir vor ziemlich genau einem Jahr einige Sommerwochen urlaubsmässig wunderbar „ersatzgewohnt“ hatten.

Tipp: Wer diesen > Kukate-Link anklickt, kann sich über mehrere Einträge im Blog dort umsehen – es ist ganz anders als hier am Südrand der Samtgemeinde Lüchow.

Über meinen Eindruck von den Hummeln im Kandelaber-Ehrenpreis (4) hatte ich oben schon geschrieben. Heute, also knapp zwei Wochen später, ist die Party vorüber und die Gäste sind weitergezogen zum Wilden Dost bzw. Oregano (6 + 7) und einem im Schatten später aufgeblühten Wasserdost (5 + 9), sofern sie nicht bereits leider das spätsommerliches Lebensende erreicht haben. Die häufigen Regenfälle mit den durchdringenden schweren Tropfen sind zudem ziemliche Partycrasher.
Der Wasserdost mit der um fast zwei Wochen versetzten Blütezeit ist ein Abkömmling des anderen, nur steht der eine vollsonnig und der andere im Schatten von Bäumen. Hier im Eintrag sitzen keine Hummeln darauf, sondern Tagfalter: ein Landkärtchen und ein Admiral.
Auf den Fotos 6 + 7 sind außer dem rosa Oregano auch Knospen von großer Fetthenne und Blüten der Rose ‚Aspirin‘ zu sehen, teils in „Aspirinweiss“, teils von purpurnen Regenflecken verfärbt, und inzwischen haben sich die Rosenblüten auch aufgelöst, die Blütezeit dieser seid Anfang Juni unermüdlichen Beetrosen ist vorüber.

Zum Vergrössern der kleinen Bilder und um deren Beschreibung zu lesen, bitte anklicken. – Fotos vom 17. Juli 2017, im Garten, Lüchow.

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2 Gedanken zu “Chilliges Rosa

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