Der Frost hat sich zurückgezogen, aber die Nachfrage am Futterplatz besteht

Der Frost hat sich zurückgezogen, aber die Nachfrage am Futterplatz besteht immer noch, vor allem kommen Blau-, Kohl-und Schwanzmeisen, Feld- und Haussperlinge sowie Buch- und Grünfinken und natürlich auch Rotkehlchen:

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Aber auch Ringeltauben und Elstern kommen ab und zu vorbei und Amseln holen sich gern ein paar Körner zwischendurch, wenn das Blätterumwühlen nicht hinreicht – wo sollen denn auch Sämereien und Heckenfrüchte in einer dergestalt ausgeräumten Feldmark herkommen, oder eventuelle frühe Insekten zu finden sein, wenn es nur um die 6 Plusgrade hat und dabei fast nur regnet?
Fütterempfehlungen betonen zwar oft, man solle die Fütterung von Wildvögeln abhängig machen von einer geschlossenen Schneedecke und Frost, aber in letzter Zeit glaube ich, diese Ratschläge sind überholt in einer Zeit, in der sich die Landwirte zunehmend wieder über die Maßgaben hinwegsetzen, Wildstreifen entlang der Wege und am Ackerrain unberührt zu lassen: da draussen ist nichts – auch nicht an den kurz und klein geholzten Schlehen, Holundern, Weissdornen und Hundsrosen. Nichts, außer Erlenzapfen und ähnliches, was nur Zeisige und Ammern interessiert, soweit ich das bei meinen Spaziergängen gesehen habe. Bei mir wird jedenfalls weitergefüttert, bis wirklich Baumknospen aufgehen und bei feuchtem Wetter Regenwürmer aus dem Boden kommen.

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17 Gedanken zu “Der Frost hat sich zurückgezogen, aber die Nachfrage am Futterplatz besteht

  1. Was für ein großes Glück.
    Kein Spatz, keine Meise. Nur mal Amseln und Tauben und gestern labte sich eine Maus am gedeckten Vogelfuttertisch, den ich für die Bodenpicker aufgestellt habe.
    Aber wenn Brutzeit ist, dann kommen sie. Somit bleibt noch genug Futter übrig 😊

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    • Danke, Martin, leider hat sich anscheinend das Landleben für Wildvögel im Vergleich zum städtischen Grün grosser Parkanlagen verschlechtert, wo der Optik zuliebe Bäume und Sträucher mit Beerenschmuck gehegt werden, und wo jahrelang bereits ausgewiesene Baugelände brachliegende Wildnisse voller ungemähter Gräser, Disteln etc. zu bieten haben.

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  2. Ich wundere mich auch über den Heißhunger der Drosseln hier. Das sind derzeit Dauergäste. Normalerweise kommen sie seltener, wenn es milder wird, aber vielleicht liegt es, wie du sagst, am vielen Regen ?! Obwohl ich dachte, daß das Regenwurmwetter wäre… In den Kätzchen der Haselnüsse sind auch fleißig die Meisen unterwegs. Hier stehen gerade zwei Sträucher in voller Blüte ! Ich frage mich immer, was die da futtern ? – Ich kann mir vorstellen, wenn das Angebot draußen besser wäre, würden weniger Vögel kommen. Allerdings gibts auch unter den Vögeln immer mal wieder welche, die auf „Junkfood“ stehen. Ist ja durchaus bequem 🙂

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