Wieviel Winter haben wir noch? – 6. eigentlich nur, weil die Bilder farblich zusammenpassen: Birne, Flieder, Magnolie und Zierquitte

Für den 6. Artikel zum übergeordneten Thema „Wieviel Winter haben wir noch?“ habe ich die folgenden vier Fotos knospender Sträucher und Bäume vom Gartenrundgang am 4. Februar 2017 einfach nur nach der Farbe zusammengestellt:

Es beginnt mit zart bepelzten, schlanken Magnolien- und kahlen, dicken Fliederknospen.
Die Purpurmagnolie hat eine besondere Leidensgeschichte überwunden, denn sie war längere Zeit „verschwunden“, vom übereifrigen Traktorasenmäher-Raser überfahren (leider kein Einzelfall!). Zwei Jahre später (2015) erschien sie wieder, und im vorigen Mai hat sie endlich geblüht – Magnolia liliiflora ‚Nigra‘ ist eine dunkelrosa Sorte, auf deren Blüte ich mich im kommenden Mai sehr freue.
Flieder gehört zum Garten dazu, auch wenn er hier im sandigen Boden viel langsamer gedeiht als im lehmig feuchten Gartenboden meines früheren Gartens am Neusiedler See. Dort wäre der vor rund zehn Jahren gepflanzte Strauch schon mindestens viermal so groß. Diese Knospen haben noch einiges zu tun, bis es so weit ist, aber dann werden sie lila Blüten hervorbringen, ohne dass ich die Sorte wüßte.

Die unteren beiden Bilder zeigen zuerst einen Birnenzweig und dann einen von der Chinesischen Zierquitte.
Meine beiden Zwergbirnbäumchen der Sorte Vereinsdechantsbirne habe ich 2011 gepflanzt ( > Beitrag vom 10. Mai 2011), und sie tragen Jahr für Jahr geradezu wahnwitzig mehr Früchte, wie man > im Beitrag zum 30. August 2016 schön sehen kann. In diesem Winter habe ich die allzu lang heruntergeneigten Zweige zurückgeschnitten, damit sie sich stabilisieren können.
Die Zierquittensträucher habe ich im April 2011 gepflanzt, zum Teil von der Baumschule, zum Teil als verwilderte Bodentriebe aus einem ehemaligen Garten ausgebuddelt. Anfangsbilder > vom 21. April 2011 anzusehen, hat mir gerade viel Spaß gemacht, auch weil mein Sohn da noch so klein ist und doch seit ein paar Tagen volljährig. Es wächst eben alles.
Von den Früchten der Zierquitten habe ich im vergangenen Herbst sehr leckere, nach Zitrone schmeckende Marmelade gekocht. Leider ist die schon aufgegessen und ich giere schon auf die der nächsten Marmeladensaison.

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2 Gedanken zu “Wieviel Winter haben wir noch? – 6. eigentlich nur, weil die Bilder farblich zusammenpassen: Birne, Flieder, Magnolie und Zierquitte

  1. … was für einen wunderschönen Garten Du hast, liebe Heide!
    …Und was für wunderbare Bilder Du machst…!
    Ich bin jedesmal aufs neue beeindruckt –
    und deine Bilder erfreuen mich –
    immer wieder aufs neue!

    Viele liebe Grüße,
    Hannah

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    • Vielen Dank, liebe Hannah! Ich glaube, das Außen und das Innen korrespondieren ständig miteinander, und das Seelenleben projiziert sich mit Stimmungen auf das Gesehene ebenso, wie das Gesehene auf die Psyche.
      Ob Worte oder Bilder – für manche Menschen kann alles eine Ebene bedeutsamer sein, als die mechanische oder organische Linse abbildet.

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