Wieviel Winter haben wir noch ? – 5. Noch einmal Flechten, diesmal an einem unbestimmten „Prunus“

Die Frage nach dem Winter, mit der ich am Nachmittag des 4. Februar 2016 im Garten kleine Merkmale von Status bzw. Entwicklungstendenz fotografierte, setze ich mit den Fotos, die ich davon noch habe, fort, obwohl ich heute „Wieviel Winter haben wir noch“? bei frischem Schnee und Frost mit „Noch mehr als genug!“ beantworten müsste.

Statt dessen sehe ich an einem gerade entstehenden Maulwurfshaufen frische Erdbröckchen herunterrollen und denke: „Trotzdem!“ und fahre fort mit Punkt 5 und „Noch einmal Flechten“:

Diese Bilder von Flechten sind alle in derselben Gartenecke aufgenommen, zwei davon, Bild 1 und 3, zeigen denselben Baum einer mir nicht näher bekannten Prunus-Art mit Gelbflechte Xanthoria-parietina und silbriggrüner Blasenflechte Hypogymnia physodes, zuerst einen Zweig, dann die aus vielen einzelnen Ast-Stämmen bestehende Mitte.

Bild 2 zeigt einen flechtenbesiedelten Baumstumpf daneben, an dem eine Trompeten-Becherflechte Cladonia fimbriata zusammen mit etwas Moos besonders schön gedeiht und sich fortentwickelt.

Gestern schrieb ich über die jahreszeitlich bedingt verschiedenen Erscheinungsbilder von Flechten, weil Flechten im luftfeuchten Winter auffallend üppig wirken.

Den strauchig wachsenden Baum, dessen selbe Seite sogar, kann man > hier am 1. September 2016 sehen, mit einem deutlichen Unterschied.
Über den Baum schrieb ich im das verlinkte Foto beinhaltenden Artikel: „Seit Jahren rätsele ich bei diesem Baum, um welche Prunus-Art es sich handelt, weil er immer fleissig blüht, aber trotz ausreichenden Alters so gut wie nie zwetschgenähnliche Früchte ansetzt, die ich zudem noch nie bis zur Reife und damit Ausfärbung kommen sah, geschweige denn, sie probieren konnte. Dem fehlt anscheinend ein passender Pollenpartner in der Nähe, aber ich kann ihn keinen dazukaufen, wenn ich nicht weiss, welchen.“
Wenn ich mich recht erinnere, stand an der Stelle früher, im Garten meiner Eltern, einer sogenannten Blutpflaume. Vermutlich ist dieser „unordentlich strauchige“ Baum der Austrieb von dessen Unterlage.
Vielleicht habe ich im kommenden Sommer endlich Glück mit einer durch einen Fruchtansatz näheren Bestimmung? Knospen trägt er ja…

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