Beobachtungen im Garten

Seit dem strahlend schönen 16. Januar ist das Wetter vergraut und so trüb, dass nicht einmal dem Schnee so viel Helligkeit abzugewinnen ist, damit schöne Fotos entstehen könnten und so gibt es nur einige trotzige Bilder von Vögeln im Garten und von besorgten Blicken auf meine Eiche.

Immerhin haben die kalten Tage einen Grünfinken zur Futterstelle unter der Koreatanne im Garten gebracht und sogar Buchfinken habe ich gesehen – nur sind die Fotos nicht gelungen.
Die Bilder im Artikel sind zwischen dem 17. und 21. Januar 2017 (also heute) aufgenommen, zum Vergrössern bitte anklicken.
Zu sehen sind: 1. ein Amselweibchen, 2. ein Haussperling mit einem Grünfink und einem Feldsperling, 3. die Eiche von der Westseite, 4. dieselbe von der Südseite, 5. eine Blaumeise an einer der mit Fettfutter gefüllten Kokosnüsse, 6. zwei Feldsperlinge in einer weiteren Kokosnuss, 7. ein Amselmännchen im roten Hartriegel, 8. sieben Ringeltauben am Boden unter dem Futterplatz auf der Terrasse, 9. Eichenrinde auf der Ostseite, mit Saftaustritt.

Die von mir beobachteten Risse in der Eiche setzen sich mittlerweile bis zum Boden fort und ich mache mir Sorgen, dass kommende Woche, beim Abnehmen der Eichenkrone, der gesamte Stamm auseinanderbrechen könnte. Momentan tröste ich mich ja noch mit Visionen von einem hohen efeu- und weinumrankten Stamm, in dem Vögel und Insekten für mindestens zehn weitere Jahre Schutz und Nahrung finden, aber womöglich wird es weniger als das…

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16 Gedanken zu “Beobachtungen im Garten

      • Ach, Eichen nicht… Buchen (?) und andere tun das ja – was ich irgendwie tröstlich finde. Bleibt als Trost, dass Totholz auch wichtig ist. Lässt Du denn ein Stück Stamm im Garten liegen, wenn es es „aufrecht“ nicht mehr geht?

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        • Das Liegen- statt Stehenlassen des Stückes Stamm, das ich eigentlich noch begrünen und mit Nistkästen bestücken wollte, braucht viel mehr Platz, etwa wie ein Auto, darum werde ich mir den Luxus eines liegend verrottenden Eichenstamms im Garten zulasten anderer Pflanzen nicht leisten.

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          • Ich habe inzwischen gelernt, dass Eichen so einen „Stockaustrieb“ sehr wohl könnten, wie in der Niederwald-Bewirtschaftung absichtlich herbeigeführt, allerdings nimmt die Fähigkeit mit dem Alter ab, bei Eichen scheint man bis 30 Jahre damit erfolgreich zu sein, aber dann imnmer seltener und mit 60 Jahre alten Eichen nicht mehr damit rechnen zu können. Das war mir vollständig neu. Meine Eiche ist demnach gerade so zu alt, aber ein Hoffnungsfünkchen besteht, bis das Gegenteil bewiesen ist. 🙂

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  1. Wenn gar nichts geht und auch der Stamm zu viel Platz wegnimmt, kannst du vielleicht noch ein paar tote Äste liegen lassen ? – Du merkst, auch ich will dir unbedingt Totholz nahelegen, haha ! Ich hoffe mit dir, daß es noch was mit dem zu begrünenden Stamm wird !!! – Süß, die Vogelaufnahmen. Die Amsel guckt besonders hübsch in die Kamera 🙂

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