Quer durch den Regen

Bei einem Spaziergang durch den verregneten Garten aufgenommene Fotos:
beginnend mit Vexiernelken bzw. Kronen-Lichtnelken Lychnis coronaria, Saatmohn Papaver dubium und einer eher pfirsichfarbenen Gartenvariante der Purpur-Königskerze Verbascum phoeniceum.
Wenn die Sonne mal nicht scheint, kann man das gestrichelte Muster auf den leuchtendgelben Blüten vom Johanniskraut Hypericum perforatum besser erkennen. Auch Frauenmantelblätter Alchemilla sehen bei Regenwetter am schönsten aus, und hätte die kleine Rose ‚Gigi‘ mehr Sonne bekommen, wäre ihre Blüte nicht rot mit purpurrosa, sondern rot-weiss-panaschiert.
Die Blüten vom Mutterkraut Tanacetum parthenium sehen bei jedem Wetter gleich und unglaublich gesund aus. Kein Wunder, dass es auch seit rund zwei Jahrtausenden als Heilkraut verwendet wird.
Die beiden Kohlschnaken haben ein Bed of Roses für ihre Paarung gefunden – auch schön. ^^
Die violett und weiss gemusterten Bartfaden-Blüten freuen mich besonders, denn die Fingerhutblütigen Bartfaden-Penstemon digitalis-Pflanzen haben den Winter überstanden und blühen diesen Sommer ein zweites Mal.
Daneben ist in der Galerie eine Margeritenblüte Leucanthemum zu sehen, die besonders kurze Blütenblätter hat; sie wächst nicht bei den anderen auf der „Margeriten-Insel. sondern ist wahrscheinlich mit bestellten Pflanzen in den Garten gekommen.
Die grossen Akelei-Blüten in Rosa und Elfenbeinweiss, eine sogenannte ‚Rocky-Mountains-Akelei‘ Aquilegia caerulea, hat eine aus der Wegwerfecke im Baumarkt „gerettete“ Pflanze hervorgebracht – ab und zu gucke ich auch dort mal nach Stauden, die z.B. über Feiertage halbverdurstet quasi unverkäuflich geworden sind. Weil Akeleien Aquilegia Pfahlwurzeln haben, halten sie solche Phasen (und auch das Umpflanzen) gut aus. Dass sie zusammen mit dem Gold-Felberich Lysimachia punctata auch noch so hübsch aussehen, freut mich um so mehr.
Auch, dass die gelbroten Bahnwärtertaglilien Hemerocallis fulva auf ihren hohen Stängeln bei Regen nicht die Spur umkippen, wie andere langstielige Blumen es tun, ist toll, und die Regentropfen in den Blüten stehen ihnen auch gut.
Auf dem letzten Bild ist – ausser einem Schiefertäfelchen – eigentlich gar nicht viel zu erkennen, aber darum geht es auch: das Eisenkraut Verbena officinalis wächst mitten im Rasen und ist mit seinen zierlichen Stängelchen leicht zu übersehen und nicht nur anfangs rasenmähergefährdet, darum hat es ein Schild bekommen.

Fotos von einem Gartenrundgang am 12. Juni 2016, Lüchow; zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

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2 Gedanken zu “Quer durch den Regen

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