104 und A.R.P.N. in der Rua da Esperança (3/14)

2016-03-31 Lissabon (Portugal) Tag 3-4 (19) Madragoa Rua da Esperança 104 'A.R.P.N.'

Ein Detail an einem Haus in der Rua da Esperança: die Hausnummer 104 trägt in ihrer Tür ein Monogramm, A.R.P.N. – vielleicht die Anfangsbuchstaben der Besitzer? Wie auch immer … ich finde die Fliesen hübsch und die geschwungene Schriftgestaltung der Hausnummer auch.
Das Foto ist vom 31. März 2016, Bilder vom gleichen Haus waren schon in den Einträgen zuvor zu sehen.

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9 Gedanken zu “104 und A.R.P.N. in der Rua da Esperança (3/14)

  1. Ich will ja nicht behaupten, das früher alles besser war, aber so einen Gestaltungsaufwand wie bei älteren Hausfassaden würde man heute sicher nicht mehr betreiben. Schade eigentlich. Ausschmückungen, die verschwunden sind. Egal in welcher Form. Selbst die Backsteinbauten der neuen Sachlichkeit hatten noch interessante Elemente. Ist heute wohl nicht mehr „in“. Dafür kann man sich an den alten Ausführungen erfreuen 🙂

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    • Fassadengestaltung ist wirklich ziemlich anders geworden, aber das liegt vielleicht auch daran, dass im innerstädtischen bereich kaum noch „Bürgerhäuser“ zu Wohn- und Lebenszwecken erwarten sind, sondern stets nur Gebäude mit geschäftlichen Interessen hergerichtet werden, sei es zum Vermieten als Wohneinheiten, Büros oder als Hotel, und dann liegen die Überlegungen bei Kosten-Nutzenanalysen, statt beim persönlichen Geschmack. Schaut man sich den Kleidungsstil an, der „allgemein“ getragen wird, findet an diese Vereinfachung wieder.

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      • Der Trend geht in der Tat zur Schlichtheit. Man stelle sich vor, es würde heute noch jemand eine kleine Statue über seinem Hauseingang anbringen 😉 Da ist ein schmiedeeiserner Zaun wohl das höchste der Gefühle an Verzierung. Schon komisch, wie sich das gewandelt hat. Heute hat man so viele Mittel, aber meist wird auf den Preis geguckt. Naja, vielleicht wandelt es sich irgendwann wieder, wenn es nicht noch schlichter wird…

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        • Diese figürlichen Darstellungen waren ja entweder religiös oder mythologisch – das Denken müsste ich jetzt auch nicht haben, aber Blumen, Tiere oder Ornamente, die man einfach nur botschaftslos schön findet, in eine Fassade einzubauen, würde mir schon gefallen, haben wir aber auch nicht gemacht. Dekoration kommt heutzutage immer auf andere Weise dazu, und wenn ich mir überlege, dass spätere Verkäuflichkeit eines Hauses womöglich davon abhängt, dass jemandem meine Fassadengestaltung nicht gefällt … als Normalverdiener ist das ein Ausschlusskriterium für Akanthus & Co..

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          • Kommt vielleicht auf den Künstler drauf an. Bei Hundertwasser könnte es teuer werden (wer ihn mag). – Nein, da hast du schon recht. Wenn es zu ausgefallen ist, will es keiner haben. Aber auf Altbauten stehen viele. Wenn ich an Jugendstil und Art Deco denke – hätte ich nichts dagegen. Manches ist eben zeitlos schön, anderes zeitlebens häßlich 😉

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