Der 2. Tag in Lissabon (3) – von der Rua do Ataíde zur Rua de São Paulo

Vom Torbogen des Patio da Pimenta, am oberen Ende der Rua do Ataíde, kann man direkt zur Altstadtverkehrstrasse Rua Alecrim hinuntersehen. Diese verbindet den Largo do Chiado mit dem Cais do Sodré unten am Flussufer des Tejo, zuvor zweigt, auf dem ersten Foto noch nicht erkennbar, die Rua dos Flores ab:

In der Rua dos Flores blühen die meisten Blumen nicht am Boden, sondern, wie überall in der Altstadt von Lissabon, auf den Dächern von leerstehenden Stadthäusern aus dem 19. Jh., wo sich für die ungeplante Begrünung genug Nährstoffe angesammelt haben:

Die beiden Fotos voller Gegensätze sind am Largo dos Stephens entstanden, einem Platz an der Rua dos Flores.
Der Weg durch die Rua dos Flôres (oben) zur Rua de São Paulo hinunter beträgt zwar nur knapp zweihundert Meter, …

… aber unten, auf der breiteren Rua de São Paulo im Stadtteil Baixa angekommen, kommt es einem beim Anblick des Arco da Rua do Alecrim und des stärkeren Strassenverkehrs so vor, als wäre man ganz woanders:

Der Bogen ist die Überführung der höher gelegenen Rua do Alecrim über die Rua de São Paulo. Die bin ich an einem anderen Tag auch noch einmal hinuntergelaufen. – Fotos vom Vormittag des 30. März 2016 in Lissabon, Portugal, zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

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11 Gedanken zu “Der 2. Tag in Lissabon (3) – von der Rua do Ataíde zur Rua de São Paulo

    • Impulsiv teilte ich deine Begeisterung noch zu Beginn dieses ersten „richtigen“ Entdeckertages der Stadt, aber nach und nach wurde klar, dass diese Blumen eher etwas mit Wildblumen auf alten Friedhöfen gemeinsam haben und die maroden Häuser im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich sind.

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      • Ja, das ist auch traurig. Besonders, wenn sie dann so marode sind, daß nichts mehr zu retten ist. Aber wie du sagst, es hat seinen Charme. Im Gegensatz zu Städten, wo alles zur gleichen Zeit renoviert und neu gemacht wurde. Heidelberg und Greifswald haben diesen Eindruck bei mir hinterlassen. Das wirkt dann alles zu neu. Wenn dann natürlich zu viel kaputt und zu viel Wohnraum verloren geht, ist das auch nicht gut. Bleibt nur die „Shabby Chic“ Lösung für Stadthäuser 😉

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  1. Wirklich beeindruckende Gegensätze „hinter jeder Ecke“ dort in der Altstadt.
    Auch bei mir hinterlässt die Rückeroberung der alten Häuser durch die Natur zwiespältige Gefühle …

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